COHORS VII RAET
Der Mühlenhauer







Schon lange ist bekannt, daß im gesamten Rheingebiet von der jüngeren Steinzeit bis in unser Jahrhundert aus dem Vulkangestein des Laacher-See-Gebiets Getreidereiben und Mühlsteine gefertigt wurden. Bereits zur Zeit der Römer waren die Vorzüge der "Mayener Basaltlava" bekannt. Das durch Gaseinbindung stark poröse Material war leicht zu bearbeiten, hatte selbstschärfende Eigenschaften und gab nur sehr wenig Gesteinsstaub ab, was einen großen Vorteil gegenüber "zahnfressendem" Granit oder Sandstein darstellt.







So gelangten die begehrten Basaltlavamühlen über Jahrtausende bis in die entlegensten Winkel Europas. Selbst die Wikinger bezogen ihre Mühlsteine als Rohlinge aus der Eifel, wie zahlreiche Funde in der Wikingerhandelsmetropole Haithabu zeigen.





Original nachgehauene Legionärsmühle.
Ca 41 Kg



Als Mitglied des Römervereins
beschäftigte ich mich mit der Rekonstruktion
römischer und mittelalterlicher Getreidemühlen.



Steinmetzwerkstatt, Museum Kretz,
größtes römisches Bergwerk für den
Abbau von Tuff nördlich der Alpen."

Durch die Ausbildung bei meinem Freund, dem Steinbildhauermeister Hans Loosen aus Mendig, bin ich in der Lage, den Stein mit altem Werkzeug so zu bearbeiten, daß die von Hand hergestellten Mühlen dem Original bis auf den "Hieb" gleichen.




        Kontakt:

        Kuno Menchen
        Am Katzenbach 19
        56220 Kettig





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